Schritt für Schritt zur eigenen Homepage
Einleitung
Du möchtest eine eigene Homepage habe? Kein Problem. Hier eine Anleitung, wie du Schritt für Schritt vorgehen kannst um eine Homepage zu erstellen.
Für eine eigene Homepage braucht man außer einem Computer und eine Internetverbindung nichts weiter.
1. Webspace
Um eine Internetseite zu haben benötigt man erstmal einen "Platz" wo man sie lassen kann. Man kann sie zwar auch vorläufig auf dem PC speichern, allerdings ist es ja auch Aufgabe einer Homepage, das andere sie öffnen können. Es gibt dazu mehrere Internetanbieter, wo man kostenlos Speicherplatz im Internet (Webspace) und eine Adresse bekommt. Es gibt verschiedene Anbieter, mit verschiedenen Leistungen:
- kilu.de hat, mit 4 Buchstaben, eine mittlere Second-Level-Domain, bietet aber auch PHP und MySQL und einige weitere Dienste an.
- funpic.de hat, mit 6 Buchstaben, eine relativ lange Second-Level-Domain, bietet aber auch PHP und MySQL und einige weitere Dienste wie eigene Errormeldungen (Error 404, ...).
- lima-city.de hat , mit 9 Buchstaben, eine relativ lange Second-Level-Domain, bietet aber auch PHP und MySQL. Mann muss sie sich allerdings teilweise durch Punkte freispielen. Aus einen FTP-Zugang.
Es gibt noch weitere, die ich hier aber nicht extra aufliste. Man kann auch auf dem eigenen Computer einen Server einrichten (und sich eine Domain dazu mieten, benötigt dazu aber eine lange bis ständige Internetverbindung, damit andere auf die Daten zugreifen können, sowie eine schnelle Internetverbindung, damit der Aufbau der Seite beim anderen nicht zu lange dauert. Dazu installiert man einfach einen entsprechendes Programm auf dem Rechner (z.B. das kostenlose Programm XAMPP). Das kann auch hilfreich sein, um sich beispielsweise PHP-Seiten auf seinem eigenen Server vor dem Hochladen anzusehen, da ein normaler Browser kein PHP versteht.
2. Der Inhalt
Zunächst muss man sich überlegen, auf welchem Weg man die Webseite erstellt. Es gibt verschiedene Wege, die jeweils ihre Vor- und Nachteile haben.
- Das Erstellen einer Seite mit HTML.
- Das verwenden von einem WCMS.
- Durch benutzen eines WYSIWYG-Editors
2.1. HTML
HTML ist eine Computersprache mit der Texte und andere Inhalte formatiert werden können. So gut wie jede Webseite benutzt HTML. Du kannst die Sprache lernen und so deine Webseite schreiben.
Der Vorteil dieser Methode ist, dass man keine aufwendige software benötigt, die volle Kontrolle über seinen Quellcode hat und das Wissen über HTML und co. wird auch in vielen anderen Bereichen der Computerwelt benötigt, sodass man dort einen Wissensvorsprung hat.
Der Nachteil ist, dass man HTML lernen / können muss.
Du findest einen Kurs von mir unter Homepage Erstellen für Anfänger - Gott spielen leicht gemacht.
2.2. WCMS
Ein WCMS (Web-Content-Management-System; Webseiten-Inhalt-Organisierendes-System;) ist ein Programm, das auf dem Server "installiert" wird. Dort kann man dann Inhalte einfügen und ändern. Das WCMS fügt diese dann in die Webseite ein.
Der Vorteil ist, dass man (außer für das Design) keine Kenntnisse in HTML benötigt, auch viele Seiten bequem verwaltet werden können und mit Plugins oft auch Funktionen, wie Kalender oder Kommentare, zur Verfügung stehen. Auch kommt man schnell zu einem vernünftigen Ergebnis.
Der Nachteil ist, dass ein WCMS PHP und oft auch eine MySQL-Datenbank benötigt. Dies muss der Webspace-Anbieter somit zur Verfügung stellen. Da sie den Server belasten, bieten nicht alle, diese Möglichkeit an (aber die meißten). (Einige WCMS erzeugen jedoch keinen validen HTML-Code, was zu Problemen führen kann und einfach unschön ist.) Außerdem sind WCMSs oft unnötig groß für kleine Webseiten.
2.3. WYSIWYG
"What You See Is What You Get"-Editoren sind Editoren, mit denen man ein Dokument erstellen kann, das schon während der Bearbeitung so angezeigt wird, wie es später aussehen wird. Ähnlich, wie Microsoft WORD schon während des Bearbeitens das mögliche Druckergebnis anzeigt.
Der Vorteil ist, man braucht keine HTML-Kenntnisse und hat trotzdem bei der Gestaltung freie Hand.
Der Nachteil ist, dass WYSIWYG-Editoren häufig keinen validen Code erzeugen, Inhalte nicht semantisch erkannt werden und Webseiten auf unterschiedlichen Browsern unterschiedlich dargestellt werden, wodurch das Programm garnicht zeigen kann, was hinterher rauskommt. Außerdem sind die meisten Programme kostenpflichtig.
2.4. Auswahl der Besten Variante
Eines haben alle drei Varianten gemeinsam: Das was zum Schluss beim Benutzer rauskommt ist HTML, doch welches ist die Beste Methode? - Das hängt ganz davon ab, was man haben möchte.
- Möchte man einen Blog erstellen nimmt man am Besten ein WCMS, das für diesen Zweck optimiert wurde. Ein bekanntes Beispiel dafür ist Wordpress.
- Für eine einzelne Seite / ein einzelnes Dokument eignet sich HTML (oder notfalls ein WYSIWYG-Editor). An einzelnen Seiten kann man mit HTML gut experimentieren, weshalb sie sich zum Lernen von HTML gut eignen.
- Für eine Webseite mit mehreren Seiten, die sich kaum verändern eignet sich vor Allem HTML mit ein bisschen PHP (einer Programmiersprache).
- Für eine umfangreiche Webpräsenz mit vielen Seiten eignet sich ein gutes WCMS, da dieses die verschiedenen Texte organisieren kann. Da die Texte unabhängig von der Darstellung gespeichert werden kann das Aussehen der Webseie jederzeit geändert werden und es kann mehrere Benutzer geben, die den Inhalt ändern. Diese lassen sich wiederum mit Rechten beschränken.
- Für Spezialaufgaben von Foren bis zur Bildverarbeitung sollte man spezialsoftware benutzen. Gibt es diese noch nicht, muss man sie selbst programmieren. Für Foren ist phpBB sehr verbreitet.
Was ist eine Domain?
Eine Domain ist ein zusammenhängender Teilbereich des hierarchischen DNS(Domain Name System)-Namensraumes. Sie können anstatt der IP-Adresse verwendet werden und wurden eingeführt, da man sich IP-Adressen schlecht merken kann.
Man kann sich das Ganze so Vorstellen: Eine Domain sind die Zeichen
zwischen http:// und dem nächsten
/. Ein Beispiel für
eine Domain ist z.B. duesdings.de. Diese Domain gliedert
sich in verschiedene Domains, die am Punkt (.) zu
erkennen sind. So
ist de auch eine Domain, die sogenannte Top-Level-Domain.
Jedes land bekommt eine eigene und es gibt zusätzliche für
bestimmte zwecke, wie .org, .com oder .net.
duesdings.de ist die Subdomain von de und
kann wiederum weitere Subdomains haben. Dabei wird jeweils ein
Domainserver befragt, der dem Rechner sagt, welche IP-Adresse sich
hinter einer Domain verbirgt, wodurch man zum entsprechenden Server
kommt.



