Homepage Erstellen für Anfänger -
Gott spielen leicht gemacht
Dieser Kurs soll Anfängern das Schreiben einer Homepage erklären und beibringen.
Die Grammatik (XML)
Du willst Gott speielen und eine ganze Welt erstellen? Kein Problem mit XML. Aber was ist das? XML ist eine erweiterbare Auszeichnungssprache. Was man sich da nun genau drunter vorstellen soll, erklärt sich am Besten mit einem kleinen Beispiel:
<Zimmer> </Zimmer>
Das ist ein Zimmer. Genaugenommen ist es ein XML-Element, dass "Zimmer" heißt, aber es ist wie ein Zimmer. Wir können nähmlich etwas hineinstellen. Beispielsweise eine Pflanze:
<Zimmer> <Pflanze /> </Zimmer>
Auch diese Pflanze ist wie im richtigen Leben: Sieht schön aus, hat aber keinen praktischen Nutzen. Einen praktischen Nutzen hätte eher ein Schrank. Da können wir nähmlich unsere Wäsche reintun.
<Zimmer> <Pflanze /> <Schrank> <Tshirt /> <Tshirt /> </Schrank> </Zimmer>
Dass die T-Shirts alle gleich aussehen ist allerdings auch ein bisschen langweilig. Daher beschreiben wir sie noch genauer:
<Zimmer> <Pflanze /> <Schrank> <Tshirt aufschrift="Hallo Welt" /> <Tshirt aufdruck="Hund" /> </Schrank> </Zimmer>
Wie sehen die T-Shirts jetzt wohl aus? Richtig! Auf dem Einen steht "Hallo Welt" und auf dem anderen ist ein Hund.
Und? Hast du XML verstanden? Kuck dir die Struktur nochmal genau an. Hier nochmal eine kleine Zusammenfassung:
Dinge (=Elemente) werden von < und >
umschlossen. Diese Zeichenkette heißt dann Tag. Für Elemente mit Inhalt
gibt es einen Start- und einen Endtag. Der Endtag wird mit
einem / (Schrägstrich) gekennzeichnet. Wird kein
Endtag benötigt setzt man den
Schrägstich ans Ende des Starttags.
Wir können den Elementen zusatzinformationen hinzufügen.
Diese heißen Attribute und werden in
den Starttag geschrieben. Sie werden durch ein Leerzeichen vom
Elementnamen getrennt. Sie
bestehen aus dem Atrribut, einem Gleichheitszeichen
(=) und dem Attributwert in
Anführungsstrichen (" oder ').
Vokabeln (HTML)
Nun weißt du, wie du mit XML eine ganze Welt erschaffen kanst. Aber du willst ja sicherlich auch wissen, wie du HTML-Dokumente erstellen kannst. Dafür brauchen wir bestimmte Worte bzw. Elemente.
Wenn man einer Gruppe von Menschen auftragen würde ein Zimmer ein zu richten, würden sie vermutlich alle unterschiedliche Begriffe verwenden. Der Eine nennt seinen Schreibtisch nur Tisch oder Arbeitsplatz. Der Nächste nennt ihn vielleicht Computertisch. Ein Anderer möchte vielleicht lieber das englische Wort table benutzen. Um so ein Chaos zu vermeiden und es dem Computer leicht zu machen werden Begriffe festgelegt, die für die XML-Sprachen verwendet werden.
Da dieser Kurs sich mit HTML beschäftigt kommen jetzt die Vokabeln / Begriffe zu XHTML, der XML-Version von HTML. XHTML wurde, wie auch XML und HTML, vom World Wide Web Consortium (W3C) festgelegt. Das ist eine Gruppe von Menschen, die darüber nachdenkt, welche Worte XHTML braucht und diese erklärt.
Eines der wichtigsten Worte ist p.
p kommt von paragraph, dem
englischen Wort für Absatz. Und darum handelt es sich auch:
Um einen Textabsatzt. Also
benutzen wir dieses Wort einaml:
<p>Dies ist ein Absatz</p>
Aber wer soll jetzt HTML lesen? Der Computer soll es auswerten und entsprechend darstellen. Dazu benutzen wir ein Programm namens Browser. Ein Browser ist ein Programm zum darstellen von Internetseiten. Bekannte Beispiele sind Firefox und der Internet Explorer (MSIE).
Grundgerüst
Diese Browser verstehen unser p aber nicht.
Warum? Weil sie nicht wissen, welche
Sprache wir sprechen. Also müssen wir ihm vorher sagen,
dass wir XHTML sprechen. Das machen wir
mit diesem Code:
<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Strict//EN"
"http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-strict.dtd">
Nun kann es aber sein, dass wir mehrere Sprachen sprechen. Also sagen wir noch, welcher Teil der HTML-Teil ist.
<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Strict//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-strict.dtd"> <html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <!-- Hier kommt der XHTML-Code hin. --> </html>
Dann unterteilen wir den Code noch in Head und Body (auf Deutsch Kopf und Körper). Den Head-Bereich brauchen wir momentan noch nicht, der wird aber später wichtig.
<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Strict//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-strict.dtd"> <html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head> <title>Name der Seite</title> </head> <body> <p>Dies ist ein Absatz</p> </body> </html>
Das title-Element zeichnet den Titel der Seite aus.
Dieser wird normalerweise im
Browser an verschiedenen Stellen verwendet. Beispielsweise beim
Fenster- und Tabnamen oder
als Titel zum Abspeichern der Seite unter den Favoriten.
Wir müssen am Anfang des Dokumentes die Scriptsprache
(XHTML) festlegen und das Grundgerüst
mit html, head und body
einfügen.
Überschriften
Nun erkennt der Browser unseren Absatz als Absatz und
kann ihn entsprechend darstellen. Wir
möchten unserem Absatz aber noch eine Überschrift
geben. Das machen wir mit h1.
h steht für headline
aus dem Englischen für Überschrift.
Die 1 sagt aus, dass es sich um eine
Überschrift 1. Grades handelt. Sie ist somit
die wichtigste Überschrift.
Die Überschrift mit h2 ist eine
Unterüberschrift von
h1. Es gibt die Überschriften von
h1 bis h6.
<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Strict//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-strict.dtd"> <html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head> <title>Name der Seite</title> </head> <body> <h1>Mein Absatz</h1> <p>Dies ist ein Absatz</p> </body> </html>
Im <body>-Bereich kann der Inhalt
eingefügt werden. Überschriften werden
hier mit h1 bis h6 ausgezeichnet
und Absätze mit dem
p-Element.
strong und em
Es gibt noch viele andere Elemente. Neben den "Block-Elementen", wie Überschriften und Absätze, die jeweils eine eigene Zeile haben, gibt es auch Inline-Elemente, die in einem Absatz oder einer Überschrift stehen können.
Ein Beispiel dafür ist strong.
Das Element zeigt an, dass die Worte, die zwischen
den Tags stehen besonders wichtig sind. Der Bereich
wird dann normalerweise Fett dargestellt.
Das könnten wir aber auch ändern.
em ist ähnlich, ist aber nicht so wichtig, wie
strong und wird daher oft Kursiv dargestellt.
Der Übersicht halber lasse ich jetzt mal das Grundgerüst weg.
<p>Dies ist ein <strong>Absatz</strong>!</p>
Wichtiger Text wird mit <em> und sehr wichtiger mit
<strong> hervorgehoben.
Verweise (Links)
Ein sehr wichtiges Element ist auch a.
Hier brauchen wir auch die Attribute
wieder. Die Bezeichnung kommt vom englischen Wort
"Anchor", was auf Deutsch Anker
bedeutet. Dieses Element kann sowohl einen Anker,
also eine Markierung im Text, als auch
einen Link zu einer Seite oder zu einem Anker erstellen.
Wir haben also verschiedene
Funktionen des Elements.
Einen Anker setzen wir durch das Attribut
name. Einen (Hyper-)Link setzen
wir mit dem Attribut href. Es
gibt verschiedene Möglichkeiten eine Adresse
für den Link an zu geben:
-
relative Verweise
-
Verweis zu einer anderen Datei:
<a href="datei.html">Text</a> - Verweis zu einer Datei in einem Unterordner:
<a href="ordner/datei.html">Text</a> - Verweis zu einer Datei im übergeordneten Ordner:
<a href="../datei.html">Text</a>
-
Verweis zu einer anderen Datei:
-
absolute Verweise
- Verweis zu einer Datei:
<a href="http://domain.tld/ordner/datei.html">Text</a>
- Verweis zu einer Datei:
-
Anker:
<a name="Ankername">Text</a>- Verweis zu einem Anker im Dokument:
<a href="#Ankername">Text</a> - Verweis zu einem Anker in einem anderen Dokument (relativer Link):
<a href="datei.html#Ankername">Text</a> - Verweis zu einem Anker in einem anderen Dokument (absoluter Link):
<a href="http://domain.tld/ordner/datei.html#Ankername">Text</a>
- Verweis zu einem Anker im Dokument:
Hilfsmittel und weitere Informationen
Um so etwas weiter zu verfeinern kann man verschiedene Hilfsmittel wie Bücher oder Internetseiten benutzen.
- SelfHTML bietet eine Gute Übersicht über Befehle und Funktionsweise von HTML und CSS und hat verschiedene Anleitungen und fertige Layouts, in denen man mit dem obrigen Wissen die entscheidendne Bereiche leicht verändern kann.
- www.webmaster-resource.de hat einige hilfreiche Tools zur Bearbeitung einer Homepage.



